Was ich gerade schreibe? Teil 6 – Fantasy

Natürlich arbeite ich aktuell fleißig an meinem Roman, Krimi-Roman, Roman mit Krimielementen – oder welchem Genre ich meine Geschichte zuordnen kann und möchte. Nun ja, ich denke schon, dass es diesmal recht deutlich in Richtung Kriminalroman geht. Allerdings stehen auch diesmal die Charaktere wieder sehr deutlich im Vordergrund. Es ist wie es ist; eine Geschichte wird durch die Figuren erzählt. So ist es doch auch, wenn man einen Film schaut. Für mich sind Filme oder auch Serien besonders wertvoll, wenn die Charaktere sich entwickeln können, facettenreich sind und sich der Plot um sie herum entwickelt. So wird mein Krimi – ich nenne es jetzt einfach so, basta – durch die Augen der Protagonistin erzählt.

Bei einer anderen Sache habe ich mich kürzlich auch mal ganz bewusst für ein Genre entschieden: dem des Fantasyromans. Interessanterweise ich habe mich selbst nie für einen Fantasy-Fan gehalten. Was ehrlich gesagt ganz schöner Blödsinn ist. Es gibt unfassbar viele Fantasyfilme, die mich seit jeher begleiten. Angefangen bei den Klassikern wie Alice im Wunderland, Herr der Ringe oder Harry Potter bis hin zu Animationsfilmen wie Chihiros Reise ins Zauberland. Den ein oder anderen Terry Pratchett-Roman habe ich natürlich auch gelesen. Als Kind wollte ich an Fasching auch nie etwas anderes als eine Hexe sein. Hexen wissen viel, haben Macht und können anderen helfen. Nicht zu vergessen die übersinnlichen Fähigkeiten. Ich glaube, was mich bei Fantasy oft abgeschreckt hat war, wenn es sich entweder zu ernst genommen hat oder auch zu wenig. Eine fantastische Welt, in der sich die Figuren so verhalten, wie sich Menschen im Alltag nun einmal verhalten. Das mag ich. Kein überschwänglicher Pathos, keine durchweg humorbefreiten Charaktere, keine flachen Charaktere, die sich nicht entwickeln und keine Graustufen haben dürfen. Wenn es das nicht gibt, dann ist die Geschichte authentisch und ich kann mich den Charakteren verbunden fühlen. Ich denke, dass dies auch einer der Gründe ist, warum Game of Thrones oder The Witcher so erfolgreich sind, mal abgesehen von den coolen Storys.  

Aber so sehr ich nun ehrlich mit mir bin und mich als kleiner bis mittelgroßer Fantasy-Fan bezeichne, würde ich es mir doch nicht zutrauen auch mal einen Fantasy-Roman selbst zu verfassen. Das sprichwörtliche Erschaffen von Welten – so wie es Autoren tun – ist im Fantasy-Genre eine ganz andere Größenordnung. Natürlich gibt es Elemente, die bei fast allen Geschichten auftauchen, wie etwa Zauberer oder Seher. Dennoch ist es hier deutlich komplexer. Man bedenke einfach mal die ganzen Fähigkeiten, die diese Figuren innehaben und wie sie sich wiederum durch Fähigkeiten anderer Charaktere aufheben lassen. Ein Vorteil hier wäre es bestimmt, wenn man sich generell mehr mit diesen Themen auseinandersetzt. Sprich, die Interessen sind fast ausschließlich im Fantasy-Genre angesiedelt.  

Aber wie dem auch sei, neugierig war ich trotzdem und habe mich deshalb dazu entschlossen einen kleinen Ausflug nach Nerdhausen, ins Nerdtal zu machen. Ich schreibe eine Fantasy-Kurzgeschichte. Und dabei möchte ich mich selbst gar nicht so sehr unter Druck setzen. Vielmehr soll es ein Hobby werden. So habe ich mir überlegt immer mal einen Absatz zu schreiben. Die Hauptfiguren und die grobe Idee stehen schon. Zu lesen gibt es die Geschichte absatzweise auf Instagram.

Veröffentlicht von martinarwrites

Indieautorin, die ihre Erfahrungen teilt

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