Was ich gerade schreibe? Teil 4 – Ich hänge fest.

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Letzte Woche gab es hier keinen neuen Eintrag von mir, was in erster Linie daran lag, dass ich nicht so recht wusste, wie ich meine Gedanken in Worte fassen soll. Deshalb bin ich lediglich meiner langgehegten Idee, meinen Blog nun auch parallel auf Englisch zu verfassen, nachgegangen. Eigentlich hatte ich in der vorletzten Woche sogar einiges geschafft, und zwar meine Kurzgeschichte zum Thema „Kontakt“ zu schreiben. Und auch wenn ich mich beinahe euphorisch dabei gefühlt hatte, an das Ende der Geschichte zu kommen, fiel ich danach in ein kleines Loch. Kennt ihr das auch? Ihr habt etwas so erledigt, wie ihr es euch vorgenommen habt – Umfang und Zeitvorgabe wurden eingehalten – aber nach getaner Arbeit seid ihr beinahe tot unglücklich. Das hatte ich, als ich meine Bachelor- bzw. Masterabschlussarbeit abgegeben hatte. Wobei ich da eigentlich nur noch wollte, dass ich sie endlich abgeben konnte, damit der Spuk vorbei war.

Bei meinen Geschichten ist das anders. Es fühlt sich vielmehr wie Trennungsschmerz an, da man sich nun nicht mehr mit seinen Charakteren beschäftigt. Sie zu entwickeln, ihnen Leben einzuhauchen, sie Dinge erleben zulassen, das Alles ist sehr persönlich und intim. Zugegeben, einen Hauptcharakter in einer achtseitigen Kurzgeschichte schreibt man nicht ansatzweise so detailliert wie den einer Geschichte in Buchlänge. Dennoch erlebt man die kurze Geschichte zusammen mit ihm.

Die letzten Tage habe ich dann versucht, an meinem Prosa-Text von 9.000 Zeichen weiterzuschreiben. Jedoch passiert da irgendwie gerade nichts. Mir will auf Teufel komm raus kein Jubiläum einfallen, zu welchem der alte Nörgler eingeladen sein könnte. Es ist zum aus der Haut fahren, da ich ja doch schon recht weit gekommen bin. Zum Thema Kontakt ging das Schreiben so leicht von der Hand und ich frage mich, was jetzt das Problem beim Jubiläum ist. Während meine Kurzgeschichte zum Thema „Kontakt“ lediglich an ein, zwei Stellen mit Humor gespickt ist und ich die Atmosphäre mehr in den Fokus gerückt habe, soll der Prosatext dem subtileren Humor frönen. Aber vielleicht liegt genau da die Schwierigkeit. Der gekonnte Einsatz von Humor ist ein schmaler Grat. Zu viel davon lässt das Ganze klamaukig und zu gewollt rüberkommen. Deshalb tue ich mich wohl auch so schwer mit der Festlegung auf den Anlass des Jubiläums. Es soll schon etwas ausgefallender sein, aber auch nicht absurd. Ich habe ständig die Tee-Party beim verrückten Hutmacher aus Alice im Wunderland im Kopf. Obwohl ich diese Geschichte seit meiner Kindheit liebe, mochte ich diese Szene nie sehr gerne, denn sie erinnert an einen Fiebertraum. Alles ist so absurd, nichts ist greifbar. So soll meine Jubiläumsfeier nicht sein.

Letzte Woche gab es hier keinen neuen Eintrag von mir, was in erster Linie daran lag, dass ich nicht so recht wusste, wie ich meine Gedanken in Worte fassen soll. Deshalb bin ich lediglich meiner langgehegten Idee, meinen Blog nun auch parallel auf Englisch zu verfassen, nachgegangen. Eigentlich hatte ich in der vorletzten Woche sogar einiges geschafft, und zwar meine Kurzgeschichte zum Thema „Kontakt“ zu schreiben. Und auch wenn ich mich beinahe euphorisch dabei gefühlt hatte, an das Ende der Geschichte zu kommen, fiel ich danach in ein kleines Loch. Kennt ihr das auch? Ihr habt etwas so erledigt, wie ihr es euch vorgenommen habt – Umfang und Zeitvorgabe wurden eingehalten – aber nach getaner Arbeit seid ihr beinahe tot unglücklich. Das hatte ich, als ich meine Bachelor- bzw. Masterabschlussarbeit abgegeben hatte. Wobei ich da eigentlich nur noch wollte, dass ich sie endlich abgeben konnte, damit der Spuk vorbei war.

Bei meinen Geschichten ist das anders. Es fühlt sich vielmehr wie Trennungsschmerz an, da man sich nun nicht mehr mit seinen Charakteren beschäftigt. Sie zu entwickeln, ihnen Leben einzuhauchen, sie Dinge erleben zulassen, das Alles ist sehr persönlich und intim. Zugegeben, einen Hauptcharakter in einer achtseitigen Kurzgeschichte schreibt man nicht ansatzweise so detailliert wie den einer Geschichte in Buchlänge. Dennoch erlebt man die kurze Geschichte zusammen mit ihm.

Die letzten Tage habe ich dann versucht, an meinem Prosa-Text von 9.000 Zeichen weiterzuschreiben. Jedoch passiert da irgendwie gerade nichts. Mir will auf Teufel komm raus kein Jubiläum einfallen, zu welchem der alte Nörgler eingeladen sein könnte. Es ist zum aus der Haut fahren, da ich ja doch schon recht weit gekommen bin. Zum Thema Kontakt ging das Schreiben so leicht von der Hand und ich frage mich, was jetzt das Problem beim Jubiläum ist. Während meine Kurzgeschichte zum Thema „Kontakt“ lediglich an ein, zwei Stellen mit Humor gespickt ist und ich die Atmosphäre mehr in den Fokus gerückt habe, soll der Prosatext dem subtileren Humor frönen. Aber vielleicht liegt genau da die Schwierigkeit. Der gekonnte Einsatz von Humor ist ein schmaler Grat. Zu viel davon lässt das Ganze klamaukig und zu gewollt rüberkommen. Deshalb tue ich mich wohl auch so schwer mit der Festlegung auf den Anlass des Jubiläums. Es soll schon etwas ausgefallender sein, aber auch nicht absurd. Ich habe ständig die Tee-Party beim verrückten Hutmacher aus Alice im Wunderland im Kopf. Obwohl ich diese Geschichte seit meiner Kindheit liebe, mochte ich diese Szene nie sehr gerne, denn sie erinnert an einen Fiebertraum. Alles ist so absurd, nichts ist greifbar. So soll meine Jubiläumsfeier nicht sein.

Nun ja, immerhin ist meine Hauptfigur bereits an dem Punkt, an dem er das Haus verlassen will, um zur Feier zu gehen. Ich höre jetzt auf zu jammern und schicke ihn auf eine richtig tolle Megasause.

Veröffentlicht von martinarwrites

Indieautorin, die ihre Erfahrungen teilt

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