Was ich gerade schreibe? Teil 1 – Projekte, Projekte, Projekte

Ehrlich gesagt, habe ich zurzeit sogar zwei Projekte. Das erste ist bereits in seiner Rohfassung fertig. Aber wie gesagt, es ist wirklich noch sehr roh und ist so gar nicht im Stil von George.

Ich habe dieses Projekt zeitweise mit dem Arbeitstitel „Parallelen“ oder mit dem Titel „Zwei“ versehen, denn es geht um zwei Menschen, deren Leben zunächst völlig konträr verlaufen. Dennoch haben sie äußerst viel gemeinsam. Gemeinsam haben Sie, wie sie denken, fühlen, wo sie leben – natürlich in London – und ihre Arbeitsweise. Konträr ist, wie sie aufgewachsen sind, ihr Geschlecht und die Herangehensweise zur Verfolgung ihres übergeordneten Ziels.  Sie haben einen recht ähnlichen Plan: von ihrer Kunst leben zu können. Dorian möchte mit seiner Musik groß rauskommen und Olli möchte nichts lieber als Schriftstellerin sein. Während Dorian das Erreichen seines Ziels bereits in jungem Alter angeht – er bricht dafür sogar die Schule ab – verliert die Protagonistin auf der anderen Seite ihr Ziel für eine ganze Weile aus den Augen. Der Grund hierfür ist bei beiden ihr Umfeld. Es wird deutlich, dass das Umfeld eines Menschen für meine Geschichten entscheidend ist, denn so ist es im wahren Leben meist auch. Aber natürlich entscheidet nicht das Umfeld allein, denn unser Wesen, unsere grundlegenden Charaktereigenschaften haben ebenfalls einen wichtigen Einfluss darauf, was wir daraus machen.

Warum ich das Manuskript als sehr roh bezeichne? Nun ja, ich habe mich an vielen Stellen in meinen Charakterbeschreibungen ein wenig verloren. So sehr, dass es sogar mir zu viel wird. Ich möchte eine Geschichte davon erzählen, wie ähnlich sich zwei Personen sein können, die es auf den ersten Blick so gar nicht sind. Es soll eine Geschichte darüber sein, wie verbunden wir alle miteinander sind, auch wenn wir das niemals für möglich gehalten haben hätten.

Aber ich werde dieses Buch noch einmal gründlich überarbeiten, Stellen kürzen, andere ausbauen und neue Elemente hinzufügen. Dann ist da noch die Frage nach dem Ende. Happy End oder lieber nicht? Wie wäre es mit einem offenen Ende oder nicht?

Worum es in meinem zweiten Projekt geht, wird Inhalt meines nächsten Eintrags sein.

Veröffentlicht von martinarwrites

Indieautorin, die ihre Erfahrungen teilt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: